Die Feste feiern, wie sie fallen…

Eine Anregung für Klassenzimmer, Kita, Betrieb und Büro gleichermaßen: Der interkulturelle Kalender! Hier wird verschiedenen religiösen sowie kulturellen Fest- und Feiertagen gedacht.

Wieso nicht auch einmal den Frühling mit Rama Navami begehen oder das ausschweifende Fest des Fastenbrechens Īd al-Fitr zum Ende des Ramadan feiern?

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellt den interkulturellen Kalender für 2017 zum Download zur Verfügung. Außerdem gibt es vom Sächsischen Ausländerbeauftragten eine spezielle Variante, die die Ferien in Sachsen bedenkt und hier kostenlos bestellt werden kann.

Und schon hat das Jahr (statt gerade mal zwölf) über 50 Feiertage… einfach die Feste feiern, wie sie fallen!

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Interkultureller Kalender des BAMF

Neues Jahr – neues Projekt

Nachdem unser Projekt Vielfalt macht Sinn mit Ende des Jahres 2016 erfolgreich beendet wurde, starten wir direkt ins nächste: Vielfalt im Beruf – ein interkulturelles Training in der Aus- und Weiterbildung ist ein Workshop- und Projekttagesangebot, das BerufsschülerInnen interkulturelle Kompetenzen vermittelt. Neben Hintergründen zu Migration und Globalisierung sollen die TeilnehmerInnen außerdem mögliche Konfliktsituationen an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz erarbeiten und Lösungen finden. Unser Team besteht aus professionellen ReferentInnen, unter anderem mit eigener Migrationsbiografie, die die Projekttagesinhalte individuell an die Fachbereiche der TeilnehmerInnen anpassen. Die BerufsschülerInnen werden dabei interaktiv durch verschiedene Spiele und Übungen einbezogen, um praxisbezogenes und aktivierendes Lernen zu fördern.

Gerne vereinbaren wir interkulturelle Trainings mit Ihren Klassen von Februar bis Dezember 2017.

Zu dem bisherigen Angebot (Basisworkshop, Projekttag) haben wir einen neuen Aufbauworkshop entwickelt, der vermehrt auf Medienkompetenz und Informationsbeschaffung abzielt. Gerade in der aktuellen angespannten Situation, in der Ressentiments gegen Minderheiten wie Geflüchtete und MuslimInnen zunehmen, werden interkulturelle Trainings immer wichtiger – um die Auszubildenden auf ein vielfältiges Berufsumfeld vorzubereiten, ihnen Hintergründe zu Migration und Interkulturalität bereitzustellen und Konflikten gezielt vorzubeugen.

Hier unser Angebot im Überblick:

Interkulturelles Training I Basisworkshop
Dauer: 4 UE (180 min)
Kostenbeitrag: 50 € pro Workshop
Gruppengröße: max. 30 TN
Schwerpunkte: Interkulturelle Kompetenzen – Kultur – Migration

Interkulturelles Training II Projekttag
Dauer: 8 UE (360 min)
Kostenbeitrag: 100 € Projekttag
Gruppengröße: max. 30 TN
Schwerpunkt: Interkulturalität – Migration – Konfliktlösung

Interkulturelles Training III Aufbauworkshop
Dauer: 4 UE (180 min)
Kostenbeitrag: 50 € pro Workshop
Gruppengröße: max. 30 TN
Schwerpunkt: Diskriminierung – Sprachanalyse – Medienkompetenz

Genaue Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Projektabschluss 2016

Mit dem Jahresabschluss endet auch unser Projekt Vielfalt macht Sinn. Seit Juli 2016 waren wir in 11 verschiedenen Berufsschulen, Weiterbildungseinrichtungen und Vereinen unterwegs, um junge Menschen auf ein interkulturelles Berufsumfeld vorzubereiten. Insgesamt haben über 350 TeilnehmerInnen aus den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung, Technik, Bäckereiwesen, Krankenpflege, Erziehung, Personalwesen, Freiwilligenarbeit und Tagespflege an den interkulturellen Trainings teilgenommen.

In über 20 Workshops und Projekttagen haben Auszubildende und Berufstätige Hintergründe zu Migration und Fragen des interkulturellen Umgangs am Arbeitsplatz erarbeitet – um Diskriminierung und Ausgrenzung aktiv zu begegnen und sich für Akzeptanz und Weltoffenheit einzusetzen.cimg6333-kopie

Wir freuen uns über den erfolgreichen Projektverlauf und bedanken uns bei den teilnehmenden Schulen, Vereinen und Institutionen:
– Akademie für Kreativitätspädagogik Leipzig
– Euro-Schulen Leipzig
– Herbie e.V.
– Medizinische Berufsfachschule St. Georg
– Rahn-Dittrich Fachoberschule
– Sana Klinikum Borna
– Sozialpflegeschulen Heimerer GmbH
– Susanna-Eger-Schule
– WBS Training-Schulen gGmbH
– ZAW Leipzig GmbH

Besonderer Dank gilt außerdem unseren Förderern: Dem Landesprogramm Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz, der Stiftung :do​ und dem Aktionsfonds Leipzig. Ort der Vielfalt (mit Mitteln aus dem Bundesprogramm Demokratie leben!).

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Was kostet ein Flüchtling? Antworten auf eine leidige Frage

Aufgrund ethischer Überlegungen und demokratischer Grundfesten sollte diese Frage gar nicht gestellt werden. Sowohl im Grundgesetz (Artikel 16a) der Bundesrepublik Deutschland als auch in der durch Deutschland mitgetragenen Genfer Flüchtlingskonvention ist die Grundlage für das Recht auf Asyl geschaffen. Darüber hinaus sollte es aber nicht nur um rechtliche Vorschriften gehen, sondern vielmehr ein humanitäres, empathisches Grundverständnis herrschen, das da lautet: Menschen in Not muss man helfen – ohne Blick auf die Kosten, und ohne Blick darauf, ob andere helfen. Aber da die Frage durch bestimmte Menschen und Gruppen immer wieder gestellt und im politischen Diskurs instrumentalisiert wird, hier ein paar Antworten.

Zunächst einmal steht fest: Die Frage lässt sich nicht in einer einfachen Zahl beantworten – sobald also eine pauschale Summe in einer Diskussion genannt wird, heißt es vorsichtig sein.

Die Kosten fallen bereits je nach Bundesland und Kommune unterschiedlich aus. Im Schnitt wird hier mit 1.000 Euro pro Flüchtling und Monat gerechnet. Diese Summe schwankt aber außerordentlich. So gab die Stadt Emmerich nahe der niederländischen Grenze nach eigenen Angaben im ersten Quartal dieses Jahres rund 651 Euro pro Monat für jeden Flüchtling aus. In Berlin bestand mangels ausreichender Planung im vergangenen Jahr die Notwendigkeit, Zimmer in Hotels für die Unterbringung von Flüchtlingen anzumieten, sodass die Kosten deutlich höher ausfielen. So schwankt der Wert bundesweit von rund 200 bis über 1.000 Euro monatlich von Kommune zu Kommune.

Ähnlich sieht es auch bei der medizinischen Grundversorgung aus. Im Durchschnitt lag der durch die Kommunen gezahlte Betrag im Jahr 2015 bei rund 660 Euro pro Flüchtling. Interessant ist an dieser Stelle der Vergleichswert zu gesetzlich krankenversicherten BundesbürgerInnen: 2014 hat dieser 2.755 Euro pro Person im Jahr betragen. Flüchtlinge bekommen allerdings auch weniger Leistungen – weshalb sie für das Gesundheitssystem deutlich günstiger sind.

Einen fest benennbaren Geldwert stellt das Taschengeld dar: Dieses liegt bei 135 Euro pro erwachsenem Flüchtling, solange dieser in einer Aufnahmeeinrichtung lebt. Der Betrag erhöht sich, wenn die Person in eine eigene Wohnung zieht. EhepartnerInnen und Kindern steht weniger Geld zu. Sobald der Asylantrag anerkannt wurde, bekommen Flüchtlinge den existenzsichernden Mindestsatz wie Hartz-IV-Empfänger – 404 Euro. Neben den Kosten für Miete, Verpflegung und Gesundheitsfürsorge fallen zusätzliche Posten für die Bereitstellung der Infrastruktur, die Errichtung von Gebäuden und Personal an, die in die Summe mit einberechnet werden – so entsteht ein zunächst hoch erscheinender Geldwert von rund 1.000 Euro monatlich pro Flüchtling.[1]

Legt man diese Bemessungen auch für BundesbürgerInnen an, kommen je nach betrachteter Gruppe interessante Zahlen zustande. Oder anders: Sobald die Kategorie ‚Was kostet ein Flüchtling‘ aufgemacht wird, könnte auch gefragt werden, was ein Sträfling, eine Rollstuhlfahrerin, eine Rentnerin, ein Erstklässler oder eine Bundestagsabgeordnete kostet. Für Letztere gilt: weit über 30.000 Euro pro Monat. Laut Bund der Steuerzahler beträgt die zu versteuernde Diät eines Abgeordneten 9.082 Euro, dazu kommt ein Vielfaches durch Kostenpauschale, Büro, Reisekosten, Sachleistungen, Mitarbeiterpauschale und nach dem Ausscheiden Übergangs- und Versorgungsgeld.[2]

Für SchülerInnen gibt der Staat laut Studentenzeitschrift UNICUM 525 Euro im Monat aus, allerdings sind hier nur die staatlichen Kosten für Bildung inbegriffen – also Personal- und Sachkosten.[3] Das entspricht etwa den Kosten eines Integrationskurses für Flüchtlinge. Als Person kosten SchülerInnen die Eltern aber noch mehr: Kleidung, Kost, Wohnraum, Schulgeld, Kino, Klassenfahrt etc. – die nicht annähernd durch das Kindergeld abgedeckt werden.

Ja, aber… – man wird doch wohl noch sagen dürfen… Ja, was eigentlich?

Dass Schüler die investierten Kosten dem Staat wieder einbringen, sobald sie arbeiten und Steuern zahlen? Ja, machen junge Flüchtlinge doch aber auch. MigrantInnen (und Flüchtlinge werden zu MigrantInnen, wenn sie im Land bleiben) tragen zum Staatshaushalt bei, engagieren sich in der Gesellschaft und sind auch als Gruppe deutlich jünger als die deutsche Mehrheitsbevölkerung.

Ja, aber das eine sind unsere eigenen Kinder? Schon, aber erinnern wir uns: Die Geburtenstatistik weist aktuell 1,5 Kinder pro Frau aus.[4] Für die Entlastung der Sozialkassen und einen Trend zur ‚gesunden‘ Alterspyramide wären allerdings 2,1 Geburten pro Frau nötig. Deutschland altert massiv. Der Altersdurchschnitt liegt in Deutschland – je nach Bundesland – zwischen 42 und 48 Jahren.[5] Da ist es doch vielmehr ein Potential, dass fast 60 Prozent der AsylbewerberInnen unter 25 Jahre alt sind, um den Fachkräftemangel auszugleichen und die Rentenkasse flüssig zu halten.[6]

So sieht es also aus – mit den Zahlen und der tatsächlichen ‚Nutzbarkeit‘ von Flüchtlingen für die Bundesrepublik Deutschland. Wenn man Menschen und ihre Arbeitskraft schon monetär in Zahlen übersetzen möchte, dann dürfen nicht nur die Kosten, sondern müssen auch die Potentiale genannt werden. Eigentlich geht es aber um viel mehr – um die Frage, ob wir an unseren menschlichen Grundwerten festhalten und Mensch als Mensch behandeln, unabhängig von der Kategorie, in die er oder sie sortiert wird.

[1] Die angegebenen Berechnungen und Zahlen basieren auf Recherchen der Berliner Morgenpost, 2016: http://www.morgenpost.de/politik/article207803205/Was-kostet-ein-Fluechtling.html.

[2] Bund der Steuerzahler Deutschland e.V.: http://www.steuerzahler.de/Die-Finanzierung-der-Bundestagsabgeordneten/8692c9972i1p525/.

[3] Unicum, 2015: http://abi.unicum.de/aktuelles/news/ein-schueler-kostet-rund-6000-euro-im-jahr.

[4] Statistisches Bundesamt, 2016: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/10/PD16_373_126.html.

[5] Freie Presse, 2016: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Sachsen-altert-deutlich-schneller-als-andere-Bundeslaender-artikel9676263.php.

[6] Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, 2015: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/28_Einwanderung_und_Vielfalt/Kurzinformation_SVR_Zugang_zu__Aus-_Bildung_fuer_Fluechtlinge_20150729.pdf, S.2.

Zwischenbilanz – Vielfalt macht Sinn

Seit vier Monaten laufen unsere interkulturellen Trainings an Berufsschulen in und um Leipzig. Das Angebot wird interessiert angenommen, sodass bereits ein Großteil der geplanten Workshops und Projekttage erfolgreich durchgeführt wurde.

Mit über 200 TeilnehmerInnen aus den Bereichen Sozialwesen, Krankenpflege, Erziehung, Personalwesen, Tagespflege und Freiwilligenarbeit fanden die bisherigen Veranstaltungen in den ersten Monaten an verschiedenen Berufsschulen und Einrichtungen statt.

Wir freuen uns über die engagierte Teilnahme und die angeregten Diskussionen und wünschen ein erfolgreiches Schuljahr weiterhin.

…übrigens: Wer sich vertiefend mit Interkulturalität, Migration und politischer Bildung auseinandersetzen möchte, kann sich gerne Bücher und andere Medien in der Interkulturellen Bibliothek des WeltOffen e.V. ausleihen.

Bücher zu Politischer Bildung

Erfolgreicher Projektstart

Mit dem neuen Schuljahr ist auch das Projekt Vielfalt macht Sinn. Ein interkulturelles Training in der Aus- und Weiterbildung des Leipziger Vereins WeltOffen erfolgreich angelaufen.

In bereits sechs Workshops und Projekttagen haben knapp 100 Tageseltern, PersonalerInnen und angehende ErzieherInnen sich mit den Themen Migration, Flucht und Interkulturalität kreativ und konstruktiv auseinandergesetzt. Neue interaktive Übungen und aktuelle Entwicklungen wurden ebenso thematisiert wie die Relevanz im jeweiligen Berufsfeld.

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen für die aktive Beteiligung und freuen uns auf die anstehenden interkulturellen Trainings im Herbst.

…visuelle Eindrücke von einem Projekttag im September in der Akademie für Kreativitätspädagogik Leipzig:

Neueröffnung bei WeltOffen am 15. Oktober

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WeltOffen e.V. eröffnet seine neuen Räumlichkeiten feierlich am Samstag, den 15. Oktober 2016, mit einem interkulturellen Programm für Interessierte, Familien, Vereine und Initiativen.
Von 15:30 uhr bis 18:30 Uhr wollen wir mit Ihnen unsere neuen Vereinsräume einweihen. Neben interkultureller Musik und einem kleinen Buffet wird es um 16:00 Uhr eine mehrsprachige Lesung für Kinder und um 17:00 Uhr eine kurze Vorstellung des Vereins geben.

Seit sechs Jahren ist WeltOffen ein wichtiger Akteur des interkulturellen Dialogs in Leipzig: Die in Leipzig einmalige mehrsprachige Kinder- und Jugendbibliothek bietet Bücher und andere Medien in über 40 Sprachen – und in den neuen Räumen in der Straße des 17. Juni 11 auch die Möglichkeit für Veranstaltungen, Lesungen und interkulturellen Musikunterricht. In Diversity-Trainings des WeltOffen e.V. werden SchülerInnen und Auszubildende auf ein interkulturelles Berufsumfeld vorbereitet, außerdem bietet der Verein Workshops und Projekttage zu Themen des Globalen Lernens.

Wann: Samstag, 15. Oktober 2016, ab 15.30 Uhr
Wo: Straße des 17. Juni 11, 04107 Leipzig
Was: interkulturelle Musik, mehrsprachige Lesung für Kinder, Vereins-Vorstellung

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Vielfältig ins neue Schuljahr…

Noch sind Sommerferien, doch schon in wenigen Tagen beginnt das neue Schuljahr. Und mit diesem starten wir in unser Projekt Vielfalt mach Sinn. Ein interkulturelles Training in der Aus- und Weiterbildung.

In interaktiven Workshops und Projekttagen haben Auszubildende und BerufsschülerInnen die Möglichkeit auf ein interkulturelles Arbeitsumfeld vorbereitet zu werden.
Neben Hintergründen zu Globalisierung, Migration und Flucht, werden den TeilnehmerInnen mithilfe von praktischen Übungen interkulturelle Kompetenzen vermittelt. Welche möglichen Konfliktsituationen können im jeweiligen Arbeitsalltag auftreten und wie sehen Lösungsansätze aus? Unser geschultes Team – das um ReferentInnen mit eigener Migrationsbiografie erweitert wurde – bereitet die Workshops individuell für das entsprechende Berufsfeld vor. Gemeinsam arbeiten wir im konstruktiven Dialog, um den Weg für eine weltoffene und vielfältige Gesellschaft zu ebnen.

Bei Interesse nehmen wir Anmeldungen für Workshops und Projekttage gerne entgegen und bearbeiten diese schnellstmöglich. Wir freuen uns auf die kommenden Monate mit euch.

Neustart – Diversity wird Vielfalt

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Liebe interkulturell Interessierte, liebe teilnehmende Schulen und Schüler*innen, liebe Kooperationspartner,

wir möchten uns an dieser Stelle für ein tolles Projektjahr für das Diversity-Training in der Aus- und Weiterbildung bedanken! Schön, dass so viele mitgemacht und dieses Projekt unterstützt haben.

In diesen letzten 12 Monaten haben eine Vielzahl an Workshops und Projekttage vor allem in der Stadt Leipzig, aber auch im Landkreis, wie z.B. in Borsdorf, Torgau und Böhlen, stattgefunden. Insgesamt kamen auf diese Weise über 160 Projektstunden zusammen. Teilgenommen haben diverse Klassen und Ausbildungsrichtungen von Ergotherapie und Physiotherapie über Gastronomie, Technik, Gesundheitspflege und Erzieher*innen, bis hin zu jungen Teilnehmenden an Bildungsmaßnahmen oder einem Berufsvorbereitungsjahr, welchen noch keine spezielle Fachrichtung vorschwebte. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, eure Offenheit, euer Nachfragen und euer engagiertes Mitmachen!

Projekttag

Vielfalt macht Sinn!

Seit Juli 2016 ist das Projektjahr für das Diversity-Training beendet. Gleichzeitig freuen wir uns darüber, die Bewilligung der Förderung für ein thematisch ähnlich gelagertes Projekt bekanntgeben zu können: Vielfalt macht Sinn. Ein interkulturelles Training in der Aus- und Weiterbildung. Wir bleiben hierbei unserer Zielgruppe treu und wollen uns verstärkt mit den Themen Migration und Willkommenskultur auseinandersetzen. Als Sahnehäubchen haben wir unser Bildungsteam für das Projekt Vielfalt macht Sinn um eine*n Referent*in erweitert, der/die das Angebot mit einem persönlichen Erfahrungsschatz zum Thema Migration bereichert.

Neustart und Dank

Nicht nur unser Team wird durch neue Mitglieder verstärkt, auch die Projekt-Webseite bekommt ein neues Gesicht! Abrufbar wird diese wie gehabt unter www.diversity-bildung.de sein. Auch das Projekt-Team wird unter den bisherigen Kontaktdaten erreichbar bleiben. Wir freuen uns auf „Vielfalt macht Sinn“, auf ein neues Team und vor allem auf euch, die mit uns zusammen Workshops und Projekttage gestalten!

Das Diversity-Training ebenso wie Vielfalt macht Sinn werden gefördert im Rahmen des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. Für diese Unterstützung möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Zudem freuen wir uns darüber, für das neue Projekt mit der Stiftung :do einen weiteren Förderer dazu gewonnen zu haben.

Unser Dank geht außerdem an die folgenden bisherigen und zukünftigen teilnehmenden Schulen, Organisationen und Institutionen:

Aus- und Weiterbildungsschulen des VMKB e.V.

AWO Akademie Mitteldeutschland

BSZ Leipziger Land

Freies Gymnasium Borsdorf

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Heimerer-Schulen

Herbie e.V.

Internationale Demokratiekonferenz Leipzig

Lernladen Leipzig

Medizinische Berufsfachschule Kreiskrankenhaus Torgau

Medizinische Berufsfachschule Uniklinikum Leipzig

Rahn-Dittrich-Group – Fachoberschule Leipzig

Sana Klinikum Borna

StadtSchülerRat Leipzig

Susanna-Eger-Schule

Universum-Akademie

Brückenfest 2.0 – ankommen. platznehmen. zusammenleben.

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Unter dem Motto „ankommen, platznehmen, zusammenleben“ findet am 19. Juni 2016 das diesjährige Brückenfest 2.0 im Clara-Zetkin-Park statt. Bundesweit werden an diesem Wochenende Menschenketten für Menschenrechte und Vielfalt veranstaltet. Das Netzwerk Integration – Migrant/-innen in Leipzig e.V. hat dies mit dem Brückenfest 2.0 für Leipzig auf die Beine gestellt. Neben der Aktion „Hand in Hand gegen Rassismus“ können sich Besucher*innen auf verschiedene Stände und Angebote kulinarischer, spielerischer, informativer oder musikalischer Art freuen.
Brückenfest 2.0 – ankommen. platznehmen. zusammenleben.

Wann? Sonntag, 19. Juni 2016 von 13 – 20Uhr

Wo? Sachsenbrücke (Anton-Bruckner-Allee im Clara-Zetkin-Park, Leipzig)